Zur Quelle - Das Hotel mit Restaurant in Lonau im Harz
   

Die Geschichte des Hotels » Zur Quelle«

Eine lange Tradition
Die Grundsteinlegung unseres gemütlichen Fachwerkhauses liegt nunmehr über 500 Jahre zurück. Heute wird die "Quelle" bereits in der vierten Generation von der Familie Dietrich mit herzlicher Gastlichkeit geführt. Das älteste Haus des Luftkurortes Lonau hat allerdings in der Vergangenheit einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen müssen.

Die Brandkatastrophe
Am 23. Juni 1998 wurde das Haus durch ein in den frühen Morgenstunden ausgebrochenes Feuer total zerstört.
Sechs Menschen die sich zu diesem Zeitpunkt im Haus befanden konnten, zum Teil nur leicht verletzt, geborgen werden. Unter ihnen auch der Seniorwirt Werner Dietrich. Wie man später erklärte, wurde das Großfeuer durch einen technischen Defekt verursacht. Der entstandene Sachschaden belief sich auf mehrere hunderttausend Mark. Durch eine beispiellose Hilfsaktion der Anwohner und der Gemeinde konnte die "Quelle" wieder aufgebaut werden.

Phönix aus der Asche
Kann man in knapp acht Monaten ein funkelnagelneues 3-Sterne-Hotel mit 40 Betten, schmucker Gaststube, gemütlichem Kaminzimmer, einem kleinen und einem großen Saal, einem intimen Clubraum im Türmchen aus dem Boden stampfen - noch dazu (fast) am Ende der Welt? Petra Dietrich-Sievers aus Lonau im Südharz konnte das. Aber vorher hat sie "mal eben schnell" noch eine bereits bestehende Pension zu einem kleinen Hotel und Restaurant ausbauen lassen - “Der obere Krug”: "Wir mussten schließlich von irgendetwas leben." Vier Mitglieder der Familie mussten nach dem Brand in Krankenhäusern behandelt werden. Auch der in der Region hoch geachtete Werner Dietrich kam mit schweren Brandverletzungen ins Göttinger Klinikum. Heute steht er wieder da, wohin er immer hin gehört hat: hinter der Theke. Jetzt aber hinter der neuen "Quelle". Die fast unglaubliche Geschichte vom "Phönix aus der Asche" ist auch die Geschichte einer tatkräftigen Familie und die Geschichte einer beispiellosen Hilfsaktion der Bürgerinnen und Bürger aus Lonau und Umgebung, die der nahezu mittellosen Familie alle Hilfe zuteil werden ließen, derer sie selbst fähig waren - eine ganze Region hatte mitgelitten und es war kaum ein Tag vergangen, an dem die örtliche Tageszeitung nicht über den Fortgang der Geschichte berichtet hatte. Welle der Solidarität. Bereits im folgenden Jahr, am 15.Oktober 1999, wurde das Haus an alter Stelle wiedereröffnet. "Ohne die Hilfe", sagt Petra Dietrich, "hätten wir nicht überleben können.” Und das in der kritischen Zeit ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Monat lang auf Lohn verzichtet haben, lässt die dankbare Chefin auch nicht unerwähnt. Sie sind heute sämtlich in der neuen "Quelle" tätig. Die Familie forcierte den Neubau der Alten "Quelle". Im März 1999 begannen die Arbeiten, im Juni 1999, knapp ein Jahr nach der Brandkatastrophe war Richtfest und im Oktober kamen die ersten Gäste.

Die neue Quelle
Neue Wurzeln sind entstanden, die Tradition jedoch lebt im Bewusstsein weiter. Nunmehr präsentiert sich die Quelle, umgeben von einer romantischen Idylle inmitten des Nationalparks Harz, als ein attraktives, traditionsreiches Hotel im Fachwerkstil.

 
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